Erfolgreiche Brutsaison in der Region Griesingen–Nasgenstadt–Öpfingen–Rißtissen
Im Rahmen des Kiebitz-Projekts 2025 konnten in der Region Griesingen, Nasgenstadt, Öpfingen und Rißtissen insgesamt 10–11 Brutpaare beobachtet werden. Aus etwa 10 Gelegen schlüpften schätzungsweise 35–40 Küken. Besonders erfolgreich verlief die Brut auf der NABU-Fläche, wo 3–4 Gelege gesichert wurden.
Die ersten Kiebitze wurden bereits am 23. Februar von Karl Christ in der Nähe der Donau-Altwasser gesichtet. Auch auf der NABU-Fläche zeigten sich früh Kiebitze, die dort ab Ende März mit der Brut begannen. Dank gezielter Pflegemaßnahmen wie dem Umbruch der Brache und dem Aufbau eines Elektrozauns konnte hier ein sicherer Brutraum geschaffen werden.
Außerhalb der NABU-Fläche wurden zwei Gelege in Richtung Rißtissen entdeckt, eines davon vermutlich Opfer eines Fressfeindes. Im Mai wurden zudem fünf weitere Gelege auf Maisäckern gefunden und erfolgreich mit Nestschutzkörben gesichert. Die Zusammenarbeit mit Landwirten und dem örtlichen Jagdpächter trug wesentlich zum Erfolg bei – insbesondere durch Maßnahmen zur Reduktion von Raubwild.
Die intensive Betreuung und das Monitoring übernahmen Karl Christ und Johanna Hack, unterstützt von Ursula Bach-Blücher. Hugo Raiber war für Pflege und Schutzmaßnahmen auf der NABU-Fläche zuständig.
Das Projekt zeigt: Gemeinsames Engagement von Ehrenamtlichen, Landwirten und Jägerschaft kann wirksam zum Schutz gefährdeter Bodenbrüter wie dem Kiebitz beitragen.